Sep 29
Für alle mit Vorurteilen…
gebloggt hat: amazingfufu am 29. September 2009 | | 4 Meinungen »
Kategorien: Gesellschaft, politik

Da die FDP immer als Partei der Besserverdiener verschrien wird, als Partei der sozialen Kälte betitelt wird, hat es mich gereizt, mal einen Artikel aus der FAZ teilweise zu zitieren, damit die ganzen Menschen mit Vorurteilen die Möglichkeit haben zu sehen, dass es durchaus auch soziale Aspekte im Programm der FDP gibt. Was und wieviel davon umzusetzen ist – steht wie immer in der Politik – auf einem anderen Blatt.

Mit dem früheren Arbeitsamtsmitarbeiter Dirk Niebel als Generalsekretär hat die FDP zudem seit 2005 einen Mann in der engeren politischen Führung, der sich am unteren Ende der Lohn- und Leistungsskala auskennt.

Die FDP macht den sozial Schwachen und Arbeitssuchenden insofern ein Angebot, als sie eine Transferzahlung erstrebt, die das Sammelsurium von 138 verschiedenen und bei 38 verschiedenen Behörden (Stand 2005) zu beantragenden Sozialleistungen ersetzt. Dieses „Bürgergeld“, das auf niedrigerem Niveau dem „Grundeinkommen“ der Linken ähnelt, soll die Grundbedürfnisse decken (etwa 660 Euro pro Monat für Wohnen, Kleidung, Lebensmittel, Krankenversicherung, Ausbildung). Als Partei der Leistungsfreunde sieht die FDP zusätzlich nicht nur deutlich härtere Sanktionen für Arbeitsverweigerer vor, sondern verdoppelt die Anreize für die Aufnahme zusätzlicher Arbeit. Wer beispielsweise 600 Euro dazuverdient, dem werden vierzig Prozent (240 Euro) davon nicht auf sein Bürgergeld angerechnet. So will die FDP die Motivation erhöhen, arbeiten zu gehen, und nennt das „Brücken in den Arbeitsmarkt“.

das sogenannte „Schonvermögen“ für alle zu erhöhen, die Sozialleistungen beziehen. Unter Schonvermögen versteht man eine Summe, die ein Bedürftiger in besseren Zeiten angespart hat und die auf Sozialleistungen nicht angerechnet wird. Derzeit beträgt die altersmäßig gestaffelte Höchstsumme etwa 13 000 Euro. Die FDP will dieses Schonvermögen auf etwa 40 000 Euro verdreifachen. Denn sie vertritt die Auffassung, dass jemand, der in seinen besseren Arbeitstagen stets etwas zur Seite gelegt hat, im Falle der Arbeitslosigkeit besser gestellt werden soll, als derjenige, der sein Einkommen ohne Zukunftsvorsorge ausgegeben hat.

Entlastung für weniger gut Verdienende verspricht die FDP auch durch eine Anhebung der steuerlichen Freibeträge. Davon würden, wenn sie denn in Koalitionsverhandlungen durchgesetzt würden, vor allem Familien profitieren.

Entsprechend soll der Grundfreibetrag bei der FDP nicht nur verdoppelt werden (auf 8000 Euro) sondern für Eltern und Kinder gleichermaßen gelten. Nach Berechnung der FDP würde eine vierköpfige Familie zusammen mit anderen Pauschalbeträgen demnach auf die ersten 40 000 Euro Jahreseinkommen keine Steuern zahlen. Für Familien, die den Freibetrag mangels Einkommens nicht ausnutzen, wird das Kindergeld von heute 164 Euro auf 200 Euro erhöht. Die Steuerklasse fünf, in der meist dazuverdienende Mütter ein steuerliches Straflagerdasein fristen, soll nach dem Wunsch der FDP abgeschafft werden.

Und wer noch nicht arbeitet, aber studiert, dem serviert die FDP zur Wahl ein „bundesweites Stipendium für Studierende“.

Quelle: FDP – Werben um die Schwachen
Von Peter Carstens

Sep 28
Wahlen 2009
gebloggt hat: amazingfufu am 28. September 2009 | | Keine Meinungen »
Kategorien: Gesellschaft, politik

So. Schwarz-Gelb ist es nun.
Wahlergebnis 2009

Wir werden in den nächsten Jahren sehen, ob diese Regierungskonstellation halten kann, was sie verspricht –jedenfalls hat der Wähler ganz klar gezeigt, dass er keine weitere große Koalition möchte, was ja schon einmal viel wert ist.
Die SPD hat nicht nur durch die große Koalition an Profil verloren, sie hat seit einiger Zeit ein Glaubwürdigkeitsproblem (vermutlich auch nicht wenig durch Frau Ypsilanti’s Eskapaden in Hessen).
Auch wenn die CDU ebenfalls verloren hat, kommt sie dieses Mal noch mit einem blauen Auge davon. Zumindest im Vergleich.

Gewinner der Wahl sind eindeutig die FDP und die Linkspartei. Beide profitieren jetzt davon, dass sie immer klare Linie gefahren sind und nicht heute “Hü” und morgen “Hott” praktiziert haben. Anhand der Wählerwanderungen kann man auch ganz gut erkennen, dass von den großen Parteien viele Wähler abgewandert sind zu den kleineren Parteien. Vermutlich liegt das einfach auch zum großen Teil daran, dass die Wähler enttäuscht sind von CDU und SPD, bei beiden nur noch einen Einheitsbrei erkennen konnten (wenn überhaupt) und sich dazu entschieden haben, lieber FDP oder Linkspartei zu wählen, weil man dort zumindest eher weiß, woran man ist. Man weiß es nicht, letztlich sind diese ganzen Wahlforschungsgeschichten ja auch nur Statistiken.

Wählerwanderung CDU 2009

Wählerwanderung SPD 2009
Wählerwanderung FDP 2009

Quelle: tagesschau.de

Sep 24
Und alle so yeah!
gebloggt hat: amazingfufu am 24. September 2009 | | Keine Meinungen »
Kategorien: politik

Vor kurzem “verschönerte” jemand nach eigenem Geschmack ein Wahlkampfplakat von Angela Merkel:

Undallesoyeah

Und aus diesem netten Aufhänger entstand

Bisschen seltsam ist schon, aber unterhaltsam. Angie nimmt’s vermutlich mit Humor ;)

Sep 10
Best New 18/1 Plakatwettbewerb
gebloggt hat: amazingfufu am 10. September 2009 | | Keine Meinungen »

Jedes Jahr findet der Best New 18/1 Plakatwettbewerb statt, bei dem viele grundverschiedene Plakatmotive eingereicht und nur wenige ausgezeichnet werden.

Dieses Jahr ist die Sache schon durch, wer gucken möchte:

Die Nominierten

Die Gewinner gibts hier.

Manches ist ganz witzig, anderes echt gut, während auch Sachen dabei sind, die einfach total panne sind. Aber ist Geschmackssache, gell.

Sep 07
Unentschlossen vor der Wahl? Wahl-O-Mat hilft.
gebloggt hat: amazingfufu am 07. September 2009 | | Keine Meinungen »
Kategorien: Gesellschaft, politik

Der Ein oder Andere ist vielleicht noch unentschlossen, wo er sein Kreuzchen bei der Bundestagswahl in diesem Jahr machen soll.

Lange Zeit ist nicht mehr und da jede Stimme zählt und man auf jeden Fall zur Wahlurne gehen sollte, kann man hier den Parteien-Check machen:

Wahl-O-Mat

Der Wahl-O-Mat bietet immerhin eine Orientierung, wo die Schnittmenge mit welcher Partei am Größten ist.

Viel Spaß beim Thesen durchklicken ;)