Aug 31

Seit wenigen Wochen bin ich nicht mehr 100%ig zufrieden mit der Verträglichkeit meiner weichen Kontaktlinsen.
Seit Jahren immer der gleiche Hersteller, die gleiche Linse (von Acuvue die “Oasys Hydraclear” Linsen) und auf einmal gibts Schwierigkeiten.
Nach einem längeren Tag sind die Augen gerötet, die Linsen sind nicht mehr angenehm zu tragen, am nächsten Morgen meist ein Disaster bis die Linsen im Auge sind, ohne Schleifpapier-Feeling. Woher’s kommt: Keine Ahnung.

Ich habe jetzt mal vollkommen neue Linsen am Markt getestet, von lenscare die Monatslinsen mit Gel-System.
Laut Beschreibung sind das ideale weiche Linsen für Leute mit trockenen Augen, die viel Zeit am Bildschirm verbringen. Die Bewertungen bei lensbest.de waren auch durchgehend positiv, also das Starterpaket bestellt.
Ist alles sogar bereits nach 3 Tagen eingetrudelt, wunderbar funktioniert.

Die Linsen allerdings sind für mein Empfinden nicht der Kracher. Selbst nach mehreren Tagen hat sich keine Gewöhnung eingestellt, die Linsen kratzten, die Augen wieder gerötet und auch nach ein paar Tagen Linsen-Pause das gleiche Problem. Für Leute mit empfindlichen Augen ist dieses Gel-System wohl auch nicht das Richtige. Mal ganz abgesehen davon, dass man für diese Sorte Linsen ein spezielles Pflegemittel braucht, dass auf dieses Gel-Material abgestimmt ist. Teurer Spaß.

Werde als nächstes Tageslinsen ausprobieren, da die von der Verträglichkeit unter den weichen Linsen das non-plus-ultra sein sollen.
Wird dann wohl doch wieder eher Acuvue. Mal schauen.

Aug 28
Argh!
gebloggt hat: amazingfufu am 28. August 2009 | | Keine Meinungen »
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Da will man einfach nur einen Newsletter abbestellen und stellt fest:

Es geht nicht.

In der E-Mail selbst: Kein Link.
Gut, geht man eben auf die Seite, ist ja kein Problem, irgendwo wird man das nervige Ding schon abbestellen können.

Leider auch das nur eine irrwitzige Hoffnung. Hab mal einen Screen gemacht. Da steht oben im Text, man soll die Abmeldung bestätigen. Allerdings gibt’s dafür keinen Button. Mit mehreren Browsern versucht, funktioniert (bei mir zumindest) nicht.

Applaus.
W&V Newsletter Abmeldung

Aug 18

Letztes Wochenende startete die SGE nun also auch im eigenen Stadion in die Saison…Leider nicht so erfolgreich, wie man sich das als euphorischer Fan vielleicht gewünscht hätte.

Mit dem 1:1 gegen Nürnberg war die Eintracht gut bedient, das 1:2 zur Heimniederlage war eigentlich schon gefallen, wurde allerdings als Abseitstor nicht gewertet. Die Bilder der Sportschau verrieten, dass es gar kein Abseits war, aber dem Linienrichter kann man die knappe Entscheidung nicht zum Vorwurf machen.

Die Nürnberger Mannschaft präsentierte guten Fussball, die Nürnberger Fans zeigten sich von ihrer asozialen Seite, wie immer. Bereits beim ersten Eckstoß für die SGE flog ein voller Bierbecher in Richtung Patrick Ochs und traf ihn sogar an der Schulter. Leider hat das wohl keine Kamera eingefangen, ansonsten hätte es mit Sicherheit ein Nachspiel gehabt. Was solls. Auch Pyrotechnik flog wieder einmal auf den Rasen, die Nürnberger können es einfach nicht lassen.

Hätte sich die Eintracht nicht so hinten reindrücken lassen, wäre mehr gegangen, wären 3 Punkte drin gewesen.
Egal, die Stimmung war super, es wird. Wir bleiben optimistisch :D
Super war im Übrigen die Choreo der Fans vor dem Spiel!

Aug 18
“Höhere Gewalt” auf ARD
gebloggt hat: amazingfufu am 18. August 2009 | | 1 x kommentiert »
Kategorien: film

Vorhin lief auf ARD der Film “Höhere Gewalt”, total daneben.

Sorry, mag eine Abschlussarbeit von Nachwuchsregisseur Lars Henning sein, ist allerdings ein dermaßen schräger und abstoßender Film, sowas muss man im TV eigentlich nicht ausstrahlen.
Wie sagt man so schön im Volksmund “Das ist wie ein Unfall, man kann nicht wegsehen.”. Bleibt man an dem Film hängen, schaut man auch zu Ende, aber naja.

6 Jugendliche, die übers Wochenende in eine entlegene Waldhütte fahren und alle psychisch nicht ganz auf der Höhe sind, um es mal vorsichtig zu formulieren.
Vulgarismen, Gewalt und andere Obszönitäten sind in dem Film durchgehend zu finden und das nicht zu knapp. Kein Wunder, dass der Sendeplatz so spät ausgewählt wurde, alles andere wäre wohl mit jeglichem Jugendschutz (zurecht) kollidiert.

Wieder einmal, wie so oft in diesen Filmen, geht’s um Gruppendynamik, letztlich eskaliert die Situation, es kommt zu Vergewaltigung und schließlich zum Mord innerhalb der Gruppe.

Warum der Film X-Mal ausgezeichnet wurde, bleibt mir zumindest ein Rätsel. Mag sein, dass sich die Jungschauspieler in solchen Rollen profilieren können, dennoch  für mich einfach nur ein Film, der schlecht und ekelhaft ist.
Man kann wunderbar damit leben, wenn man ihn nicht gesehen hat und hat nichts verpasst.

Aug 15
Revolutionary Road
gebloggt hat: amazingfufu am 15. August 2009 | | Keine Meinungen »
Kategorien: film

Filmabend: Revolutionary Road.

In den Kinos lief der Film Ende 2008, wenn ich nicht irre, Kate Winslet erhielt für ihre Rolle einen Golden Globe und für ein paar Oscars war der Film ebenfalls nominiert.

Knapp gesagt, geht es um ein Ehepaar Anfang 30 in den 50er Jahren, das in eine kleine Vorstadt New Yorks zieht, weil ein Kind unterwegs ist.
Der große Plan ist allerdings, nicht für immer im Suburb festzuhängen, sondern irgendwann einmal, wenn die Kinder (später kommt natürlich noch ein Zweites) alt genug sind, nach Europa auszuwandern.

Wie das mit Plänen und Träumen eben immer so ist, lassen sie sich allzu oft nicht schnell in die Wirklichkeit umsetzen und so lebt man jeden Tag sein Leben in der Hoffnung, dass der Traum nicht immer weiter entrückt, sondern doch noch wahr werden kann.

Es geht um den Konflikt zwischen dem Leben, das man lebt und dem Leben, das man gern leben würde. Die Balance zu halten zwischen Normalität und Individualität und doch seine Träume nicht aus den Augen zu verlieren.

Den ganzen Film über erlebt man mit, wie an diesen Lebensvorstellungen und gesellschaftlichen Zwängen die Ehe der beiden Figuren immer weiter zerstört wird , wie der Mann sich irgendwann damit zufriedengibt, seinen Traum von Europa aufzugeben und wie seine Frau letztlich daran zerbricht, dass sie noch immer den Drang hat, diesen Traum zu leben, ihn aber nicht verwirklichen kann.

Im ersten Moment ist das Ende des Films (will jetzt nicht spoilern) keines, das gefällt und die erste Reaktion ist “Mag ich nicht.”.
Lässt man das ganze allerdings mal 5 Minuten sacken, erkennt man, dass es sich bei dem Film eben nicht nur um Unterhaltung handelt, sondern dass es im Gegenteil recht schwere Kost ist.
Ein Film zum Nachdenken – nach dem Film.

Am Ende soll einem diese Geschichte vermutlich sagen, dass es nicht falsch ist, Träume zu haben, sondern dass es falsch ist, sie nicht zu verwirklichen, wenn man die Chance dazu hat.

Aug 12
Illner intensiv – Die SPD
gebloggt hat: amazingfufu am 12. August 2009 | | 1 x kommentiert »

Die beiden großen Parteien bis zum Schluß aufgehoben, zeigte sich gestern Abend die SPD im Kurzprofil bei Illner intensiv auf dem ZDF.

Zu Gast Franz Müntefering, der in aller Öffentlichkeit an Steinmeiers Zielsetzung der Vollbeschäftigung festhalten musste,  eine JuSo-Vorsitzende, die irgendwie in der falschen Partei gelandet zu sein scheint und eine Schriftstellerin, die ebenfalls erstaunlich wenig Gutmensch verkörperte und eher mit vernünftigen Aussagen glänzte.

Was war da los? Es war die Rede davon, keine Steuern zu erhöhen (allerdings auch nicht zu senken), davon, dass sich Arbeit lohnen muss. Die Mindestlohndiskussion blieb leider außen vor, hätte ja auch irgendwie nicht ins Bild gepasst. Man sprach darüber, dass die Renten nicht sicher seien, dass man an einem neuen Rentensystem arbeiten müsse für die zukünftigen Generationen.

Irgendwie war die ganze Sache so gar nicht, was man von der SPD in den letzten Monaten gesehen hat, man versucht nun also kurz vor der Wahl, sich deutlich weniger links zu positionieren, um sich von der Linken (und Oskar Lafontaine) abzugrenzen.
Dass die Aussage mit der Vollbeschäftigung ein Griff ins Klo war (wenn auch ein noch so ehrenwertes Ziel), kann keiner mehr rückgängig machen und festhalten am Kanzlerkandidat muss die SPD nun ohnehin. Zurück geht’s nicht mehr.

Die junge Dame von den JuSo’s brabbelte die ganze Zeit etwas von Gleichberechtigung, Chancengleichheit, Arbeit-muss-sich-lohnen-man-darf-nicht-so-viel-bekommen-wenn-man-nicht-arbeitet, Freiheit, Reformierung der Renten- und Steuersysteme. Falsche Partei. Irgendwie. Müntefering hat ein paar Mal einen schrägen Blick rübergeworfen, aber vielleicht fand er sie auch einfach nur attraktiv, wer weiß das schon.

Irgendwie alles total weichgespült, aber dass diese Sendung keine Hilfe für die Entscheidung an der Wahlurne ist, wissen wir ja schon :D
Wir werden sehen, was für die SPD im September rumkommt, mit einem Kanzlerkandidaten, der von Vollbeschäftigung träumt.

Aug 10
Habe ich schon einmal erwähnt…
gebloggt hat: amazingfufu am 10. August 2009 | | 1 x kommentiert »

… dass ich Ebay hasse?

Da will man nur “mal eben schnell” das alte Handy verhökern, weil es ohnehin nur herumliegt und von niemandem mehr geliebt wird, weil das iPhone ihm den Rang abgelaufen hat.

Dass “mal eben schnell” so rein gar nicht funktioniert, ist eigentlich schon von vornherein klar.
Es geht damit los, dass man vernünftige Fotos machen will, schließlich soll das Teil ja auch jemand kaufen. Hat man es dann geschafft, vor einem möglichst neutralen Hintergrund ein paar anständige Bilder zu schießen, hat sie dann auch auf dem Rechner, kann’s losgehen.

Also, auf geht’s einloggen bei Ebay (wie war das Passwort gleich nochmal, ahja, da geht’s schon los…) und Auktion erstellen.

Seit neuestem ist das alles total verschachtelt und kompliziert gelöst, damit man möglichst aus Versehen Sonderoptionen, die man nicht braucht, anklickt, die man dann extra bezahlen muss. Hat man es geschafft, sich da drumherumzuklicken, geht’s munter weiter:

Man KÖNNTE den Artikel bei Ebay direkt auswählen aus einem Produktkatalog (um Zeit zu sparen!), wenn…das dumme Handy Modell nun einmal dort gelistet wäre. Nachdem man die Zeit, die man dadurch eigentlich sparen soll, damit verbracht hat, die Produkte durchzuklicken, kann man dann seine Textbeschreibung reinzimmern und sollte fast fertig sein. Sollte.

Text natürlich bereits vorgeschrieben, Copy & Paste, wunderbar, sieht im Editor auch gelungen aus. Vorschaufunktion funktioniert im Safari 4 schonmal nicht, aber was soll man sich dabei schon groß denken.

Man muss mittlerweile sogar als Privatverkäufer angeben, wie lange man gedenkt an Lieferzeit zu benötigen und solche Späße, aber auch das hat man dann irgendwann alles ausgewählt und angetickert und klickt auf “Angebotsvorschau” und was sieht man?

Der Text ist einfach ein fortlaufender Fließtext, obwohl sorgsam editiert und im Editor auch korrekt zu sehen. Großartig. Wohl ein Problem mit Safari 4.

Jetzt den ganzen Mist in einem anderen Browser nochmal. Ich freu mich.

Aug 08

Schon gestern Abend eröffnete der amtierende Meister Wolfsburg erfolgreich gegen Stuttgart die neue Bundesliga-Saison.

Heute musste die Frankfurter Eintracht gegen Werder Bremen antreten – auch noch auswärts. Jeder, der die letzten Jahre mitgelitten miterlebt hat weiß, dass die SGE gegen Bremen nie besonders gut ausgesehen hat (wir erinnern uns an schreckliche 0:5 Niederlagen…).

Nach dem guten Start im Pokal gegen die Offenbacher Kickers bestand jedoch Hoffnung, dass es heute nicht zum großen Debakel kommen würde. Skibbe trainiert und arbeitet ganz anders als Ex-Trainer Friedhelm Funkel und das ist gut so.

Beim ersten Blick auf die Mannschaftsaufstellung sah man, dass nur mit einer Spitze gespielt wird, Amanatidis sollte also vorn die Tore machen. Die restliche Mannschaftskonstellation für die SGE recht offensiv ausgerichtet, Caio, Teber und Schwegler scheinen vorerst fest gesetzt im Mittelfeld zu sein. In der Abwehrkette vertraut Skibbe auf Vasoski, der nach langer Verletzungspause wieder zurück in der Mannschaft ist.

Nach nur 6 Minuten rappelte es schon das erste Mal, Amanatidis trifft das Bremer Tor nach einer tollen Vorlage von Teber, kaum zu glauben. Die Eintracht spielt Angriffsfussball.
Die Freude hielt allerdings nicht so lange, Vasoski senste kurze Zeit später im eigenen 16er Özil um, so dass der Schiri keine andere Möglichkeit hatte, als den 11er zu pfeifen.
Nach dem Ausgleich ging die SGE (wieder durch Amanatidis) mit 2:1 in Führung, dank eklatanten Fehlern in der Bremer Abwehr. So unkoordiniert sieht man sonst normalerweise die SGE, vor allem scheinen ein paar Bremer Spieler Nachhilfe bei der Abseitsregelung zu benötigen.
Man sollte ihnen mitteilen, dass die Regel nicht lautet “Abseits ist, wenn der Abwehrspieler den Arm hebt.”.

Nur wenige Minuten später ein gewohntes Bild der Eintracht:
Nikolov bewegt sich im Strafraum, geht zum Ball, faustet gekonnt…..daneben und serviert Sanogo das 2:2 auf dem Silbertablett.
Mit diesem Ergebnis ging es erst einmal in die Kabine.

Nach der Pause musste Amanatidis den Platz verlassen, hat sich wohl schon wieder am Knie verletzte, nachdem er unsanft mit Fritz zusammengestoßen war. Schöne Scheiße. Wäre er noch Captain, wäre er schon wieder ein verletzter Captain. Naja. Desweiteren kam noch Köhler in die Partie, was rätselhaft bleibt.
Er könnte ja auf links spielen, wenn er sich nicht immer die Bälle bei Standardsituationen krallen würde. Das kann der doch gar nicht! Warum lässt man ihn dann immer schießen. Das versteht vermutlich nicht einmal der Fussballgott.
Durch einige gute Angriffsaktionen kommt dann endlich die entscheidende Ecke zu Stande. Im Strafraumgewühl erwischt keiner der langen Bremer den Ball, der fliegt aufs Tor zu, Wiese lässt abprallen und Fenin netzt zum 3:2 Endstand aus Frankfurter Sicht ein.

Kurz vor Spielende geht Prödl noch mit gelb-rot vom Platz, was vielleicht ein wenig übertrieben war.

Viele schöne Szenen von Caio, der im Übrigen volle 90 Minuten durchgespielt hat, aber auch sonst zeigt sich die Eintracht von ihrer offensiven Seite, was man seit einigen Jahren gar nicht mehr gewohnt ist. Das soll bitte so bleiben, denn so macht Fussball wirklich Spaß.

Mit Pokalsieg und 3 Punkten in die neue Saison gestartet, großartig!
Die Sommerpause ist endlich zu Ende!

Aug 06
Licht aus.
gebloggt hat: amazingfufu am 06. August 2009 | | 1 x kommentiert »
Kategorien: Gesellschaft, politik

Ja, da war was. Die EU hatte beschlossen, dass normale Glühbirnen vom Markt gehören und stattdessen nur noch Sparlampen verkauft werden dürfen.

Da Politik nun einmal immer etwas länger braucht, tritt das Gesetz erst ab September 2009 in Kraft, obwohl schon seit Ewigkeiten darüber berichtet wurde, dass so eine Richtlinie verabschiedet wurde.

Im Radio erzählt man davon, dass die Hessen nun die Baumärkte stürmen und Hamsterkäufe erledigen…Kann mir bildlich vorstellen, wie man dann mit einem Einkaufswagen voller Glühbirnen an der Kasse steht und hofft, dass niemand in den Haufen Glühbirnen reinrummst, um Scherbenbirnen zu produzieren.

Natürlich macht es Sinn, eine solche Umstellung langfristig zu machen, sofern man mit so etwas “einfachem” dem Klimaschutz auf die Sprünge helfen kann. Allerdings werden die neuen “Sparlampen” schon kritisiert, dass sie gar nicht so viel sparen und soweiter und sofort. Bleibt das große Fragezeichen, ob das nun wirklich etwas bringt.

Aber warum um alles in der Welt kauft man jetzt nochmal alte Glühbirnen, als würde morgen der Krieg ausgerufen? O_o

Was lernen wir daraus?
Licht ausmachen spart viel mehr Strom.