Sep 25
Für die hoffnungslosen Romantiker :)
gebloggt hat: amazingfufu am 25. September 2011 | | Keine Meinungen »
Kategorien: Allgemeines
getagged :

“You okay?”

“I’m terrified.”

“Why?”

“I’ve been looking out a window for 18 years, dreaming about what am I feel like when those lights rise in the sky. What if it’s not everything that I dreamed it would be?”

“It will be.”

“And what if it is? What do I do then?”

“Well that’s the good part, I guess. You get to go, find a new dream.”

Sep 12
Glücklich.
gebloggt hat: amazingfufu am 12. September 2011 | | 1 x kommentiert »
getagged :

Ein kurzer Blick aus dem Fenster. Es ist fast dunkel und vor allem ist es still.
Einzig das leise Geräusch von zaghaft prasselnden Regentropfen durchdringt die abgekühlte Abendluft.
Ein noch weit entferntes Donnern zerreißt die Stille.
Am Firmament taucht plötzlich ein Regenbogen auf und strahlt in all seinen Farben so prächtig, als wolle er die dunklen Wolken mit seinem hellen Licht das Fürchten lehren.

Der Weg nach draußen ist nicht weit. Alles, was jetzt zählt ist, die kühle, frische Luft einzuatmen und den Regenbogen aus der Nähe zu sehen. Es spielt keine Rolle, dass es noch regnet und auch nicht, dass die Steinfliesen des Balkons sich barfuß nass und kalt anfühlen.

Es ist wieder still.
Für einen kurzen Augenblick existiert nichts auf dieser Welt, außer den sanft herunterfallenden Regentropfen, dem kalten Steinfussboden, dem leuchtenden Regenbogen und diesem Gefühl, als wolle er einem etwas für einen winzigen Moment schenken.
Glücklich.

Mai 06
Apple und die Kabelisolierung
gebloggt hat: amazingfufu am 06. Mai 2011 | | Keine Meinungen »
Kategorien: Apple

Entweder habe ich ein unglückliches Händchen mit dem Kauf meiner Kabel oder Apple hat kein Händchen bei der Qualitätskontrolle der Kabel.

Gerade vor ein paar Wochen hatte ich bei einem MacBook Ladekabel den Fall, dass die Isolierung nicht in Ordnung war und das blanke Kabel heraustrat. Das Kabel war nichtmal lange in Gebrauch, 3 Monate oder so.
Auf Garantie ausgetauscht, kein Problem.

Jetzt entdecke ich bei meinem iPhone Ladekabel genau das gleiche Problem.
Das Kabel ist zwar schon etwas älter, aber trotzdem seltsam, dass es an einer Stelle kapputt geht, die gar nicht in Anspruch genommen wird. Das Kabel bleibt immer mit dem Netzladegerät verbunden und dient nicht zum Datenaustausch mit iTunes. Es wird an der Stelle, wo nun das nackte Kabel herauslugt, also gar nicht belastet O_o

Und nein, ich ziehe es nach dem Laden nicht am Kabel aus der Steckdose…
Morgen definitiv ein neues besorgen.

001

Mai 02
We are chicks, we multitask …
gebloggt hat: amazingfufu am 02. Mai 2011 | | 2 Meinungen »

… was ab und zu auch mal nicht so funktioniert, wie wir uns das vorstellen ;)

Wie es halt so ist:
Ich. Heute Vormittag. Telefon. Längeres Gespräch.
Frau kann ja nicht tatenlos herumsitzen, während sie am Telefon redet, also habe ich Registerblätter zugeschnitten und TADA!
Das Unglück war schnell passiert – mit der tollen, riesengroßen Schere habe ich mir seitlich in den Finger geschnippelt.
Im ersten Moment dachte ich noch “Puh, Glück gehabt”, zwei Sekunden später lief das Blut in kleinen Sturzbächen am Finger entlang.
Immer noch am Telefon, (we are chicks, we multitask) hab’ ich nach dem ersten Schreck den Verbandskasten geplündert und ein riesen Stück Pflaster abgeschnitten und fest auf den Finger gepappt, damit die Haut am Schnitt nicht mehr so auseinanderklafft und es nicht aussieht, als wäre ich dabei, ein rituelles Blutsopfer zu erbringen.
So. Den Anrufer erstmal mit den Worten “Eh, ich hab gleich noch einen Termin, ich muss jetzt weg.” vertröstet, aufgelegt, jemand anderen angerufen “Hast Du gerade Zeit, ich hab mich ziemlich wild mit einer Schere geschnitten und ich glaub’, ich sollte damit zum Arzt.”.

Das war um ca. 11:45 Uhr.
Hätte mir jemand gesagt, dass es in Deutschland unmöglich ist, um die Mittagszeit einen Arzt zu finden, dann hätte ich vielleicht besser aufgepasst.
Zuerst zum ärztlichen Notdienst gefahren. 11:55 Uhr. Tür abgeschlossen. Auf die Klingel “Notdienst” gedrückt. Nix.
Nebendran gefragt und erfahren “Der Notdienst ist erst ab 19 Uhr da.” O_o

Zur gegenüberliegenden Apotheke gegangen und gefragt, wo ich mit meinem halb offenen Finger hingehen kann, da der Notdienst nicht im Dienst ist (toll, dass es sowas überhaupt gibt).
Der nette Apotheker hat mich dann zu einem nahegelegenen Unfall-Chirurgen geschickt.

Dort vor der Tür angekommen, das Büropflaster mittlerweile schon total durchgesifft, hängt neben dem Eingang ein Schild “Von 9:00 Uhr bis 12:00 Uhr und von 15:00 Uhr bis 19:00 Uhr”. Kurzer Uhren-Check – 12:02 Uhr. Vielleicht ist ja noch jemand da.
Geklingelt. Kurze Zeit nichts, dann Schritte hinter der Tür. Ein Glück, es schien also jemand da zu sein.
Die Sprechstundenhilfe reißt etwas unwirsch die Tür auf, schüttelt direkt den Kopf und sagt “Es ist kein Arzt da.”.
Öhm. “Ich habe mir den Finger aufgeschnitten, können Sie…” “NEIN, es ist kein Arzt da.”
Hab’ sie dann ernsthaft gefragt, ob sie mich verbluten lassen will, aber sie wollte nichtmal ‘nen Verband drummachen oder so.

Gut. Oder: nicht gut.
Im Gebäude nebendran ist mein Hausarzt, also dorthin getigert. Auch da keine Sprechstunde. Einfach an der Tür geklopft, bis jemand aufgemacht hat und dort endlich das blutversiffte Pflaster losgeworden. Die Sprechstundenhilfe hat die kleine Blutfontäne mit diesen lustigen weißen Tape-Streifen zugeklebt und mit nem großen Pflaster verpackt – mit der Empfehlung, um 15 Uhr nochmal zum Unfallchirurgen zu gehen, weil das entweder genäht oder geklammert werden sollte.
Immerhin sah der Finger jetzt nicht mehr aus, als wäre er einmal in den roten Farbtopf getunkt worden.

15:00 Uhr. Wieder beim Unfallchirurgen.
Wenn man an so einem Tag schon in Stimmung ist, muss man das nutzen. Also gleich der Sprechstundenhilfe den Finger gezeigt und gesteckt, dass der Hausarzt das notdürftig gefixt hat, wieso sie das nicht machen konnte.
Die Antwort war granatenmäßig: “Es war ja kein Arzt da, was soll ICH da machen.”.
So erm. Drüben war auch kein Arzt, aber die Sprechstundenhilfe hat wenigstens den Finger notversorgt?
“Als sie hier waren, war der Finger ja notversorgt. Was hätte ich da machen sollen.”
Achso. Stimmt. Mein blutversifftes Pflaster aus dem Büro war drauf. Ganz vergessen.

Ende vom Lied:
Der Unfallchirurg schaut sich das Tape vom Hausarzt an und sagt “Das kann man so lassen.”.

Wahnsinn.

Feb 11

Wir kennen vermutlich fast ausnahmslos alle die Datenkrake Webseite Facebook.
Geliebt und gehasst, es ist wie mit fast allem im Leben.
Auf der einen Seite freuen wir uns, dass wir mit Freunden, Bekannten und Verwandten quasi per Mausklick in Kontakt bleiben können, auf der anderen Seite beschweren wir uns, dass unsere persönlichen Daten nicht genügend geschützt werden.
Aber geht das überhaupt? Und was sind meine persönlichen Daten? Gehört meine IP bereits dazu?
Natürlich habe ich als User immer die Wahl, meine Daten nicht vollständig an- oder preiszugeben. Das ist immerhin schon etwas, denn so kann der User immerhin grob überblicken, welche seiner persönlichen Daten er in Umlauf bringt.

Der Diskussionsanstoß kommt daher, dass im Internet zu lesen ist, dass bereits Abmahn-Anwälte unterwegs sind, die Webseitenbetreiber wegen der integrierten “Gefällt mir” und “Gefällt-mir-Boxen” für Facebook Seiten.
Hat bestimmt jeder von euch schon einmal gesehen – man fällt auf die Home Seite irgendeines Unternehmens oder Webshops oder sonst irgendwas und findet einen “Gefällt mir” Button. Dadurch, dass diese Buttons von Facebook-Servern geladen werden, kann man als User direkt von der besuchten Seite auf den Button klicken, sofern er das möchte…und schwupps! sehen all seine Freunde, dass er dieses Unternehmen/whatever mit “gefällt mir” bewertet hat.
Das ist der Sinn der Sache, denn die Unternehmen erstellen schließlich Facebook Seiten, um ihre Zielgruppe im Internet noch toller zu erreichen und über die digitale Mundpropaganda noch weiter auszudehnen.

Jetzt berufen sich die Abmahn-Anwälte darauf, dass es die Datenschutzgesetze verletzt, wenn ich als User auf eine Webseite gehe, deren Home Seite mich sofort mit einer Like-Box bewirft. In dem Moment, wo die Seite geladen wird, wird auch der Facebook Server angesprochen, da dieser das Plugin/den iFrame “liefert” und schon kann Facebook in der Klickstatistik die IP des Users sehen, der die Home Seite von irgendwem ganz anderen geladen hat. Übermittelt werden dürfte wohl nur die IP, die persönlichen Daten werden beim Anklicken des Gefällt-mir Buttons dann auch noch herausgerückt. Das Klicken passiert allerdings freiwillig – schätzungsweise.
Die Betreiber der Webseite müssen in jedem Fall eine Datenschutzerklärung online gestellt haben, mit einem Zusatz, der auf das Facebook Plugin hinweist. Große Angriffsfläche bieten natürlich diejenigen, die überhaupt gar keine Datenschutzerklärung haben. Allerdings können es die Abmahn-Anwälte bis auf die Spitze treiben und argumentieren, dass der User gar keine Chance hat, diese Datenschutzerklärung zu lesen, wenn ihn bereits auf der Home Seite die Like-Box anspringt – und die Datenschutzerklärung irgendwo unter ferner liefen verlinkt ist.
Es ist also nicht so einfach.

Die Frage ist: Ist das nun wirklich schlimm? Und eine Abmahnung wert?
Die Datenschutzerklärung gehört auf jeden Fall zu den nötigen Dingen, was auch Sinn macht im Rahmen der Datenschutzgesetze in Deutschland.
Aber ist die Übermittlung der IP an Facebook tatsächlich ein so großes Drama? Es wird schließlich nur die IP übermittelt und ich bin nicht sicher, ob Facebook sich die Mühe macht, jede einzelne IP aus deren Klickstatistiken akribisch zu stalken, um zu sehen “wer war das?”.
Ganz abgesehen davon wird unsere IP jeden Tag beim Surfen im Internet mit Sicherheit x-mal irgendwo abgespeichert, ohne dass wir davon etwas mitbekommen oder ein Anwalt eine teure Abmahnung schickt.

Auf der einen Seite sollen hier die Daten (die IP) geschützt werden, auf der anderen Seite haben wir in Deutschland Gesetze für den Onlinebereich wie die Impressumspflicht.
Es ist zweifellos wichtig, dass man erkennen kann, wer eine Webseite und deren Inhalte online gestellt hat. Gerade im Geschäftsbereich ist das eine sehr gute Regelung, in gewisser Hinsicht kann ich diese Pflicht auch für private Seiten nachvollziehen.
Aber:
Wenn ich zum Beispiel als privater Webseitenbetreiber der Impressumspflicht nachkomme, muss ich meinen vollen Namen und meine volle Adresse angeben. Wer schützt denn im Zweifelsfall den Webseitenbetreiber?
Man muss sich nur einmal vorstellen, jemand betreibt einen Blog und diskutiert offen politische Themen.
Das kann immer in hitzigen Diskussionen enden, nicht nur im Internet.
Doch was passiert, wenn jemand unter den Lesern ist, der ganz und gar nicht mit der Meinung des Autors einverstanden ist?
Fällt dieser jemand in die Kategorie “Stalker” oder Schlimmeres, kann er über das Impressum den genauen Aufenthaltsort des Autors bestimmen und ihm einen Besuch abstatten.

Jetzt werden sicherlich viele schreien: “Ach, sowas passiert doch gar nicht!”.
Sicher? Hm.
Da wäre mir fast lieber, wenn meine IP wegen einer Like-Box an Facebook übermittelt wird.
Ja, ja, ich weiß. Es geht um’s Prinzip.
Dennoch ist die ganze Abmahn-Maschinerie in den meisten Fällen nichts weiter als Geld Macherei.

Irgendwo haben die deutschen Datenschutzgesetze den Mittelweg nicht gefunden … und es sieht auch nicht so aus, als würde sich in naher Zukunft daran etwas ändern.

Wer zum Thema mit dem abgemahnten Gefällt-mir Button ein bisschen was lesen will, für den habe ich hier ein paar Links:

Dr. Bahr – allmedia GmbH mahnt like-button von Facebook als rechtswidrig ab

Dr. Bahr – Facebook Datenschutzrechtliche Analyse

ferner-alsdorf.de – Abmahnung Facebook like Button

spreerecht.de – Erste Abmahnungen wegen Facebooks Like Button und wie man sie vermeidet

silicon.de – Onlinehändler wegen Facebooks like button abgemahnt

Jan 20
Nicht immer sind Updates toll
gebloggt hat: amazingfufu am 20. Januar 2011 | | Keine Meinungen »
Kategorien: Apple, iPhone

Wer als Apple User ein iPhone besitzt, liebt seine Apps.

Bis vor Kurzem habe ich meine Financial Times App auch geliebt.
Man konnte mit der kostenlosen Anwendung relativ werbefrei Nachrichten lesen und sogar die aktuellen Börsenkurse verfolgen – sogar mit einer funktionierenden Watchlist!
Die Ladezeiten der App waren ebenfalls erträglich und gerade beim Thema Börse können viele andere Apps nicht mithalten.

Aber:
Nicht umsonst heißt der Titel des Beitrags “Nicht immer sind Updates toll”.

Vor ein paar Tagen signalisierte mir mein iPhone, es gäbe für die Financial Times App ein Update.
Nichts Böses ahnend habe ich das Update natürlich durchgeführt und um es pathetisch zu formulieren:
Seitdem ist nichts mehr wie es mal war.

Die App ist vollgepackt mit Werbebannern.
Damit könnte ich noch leben, ist dafür ja immerhin kostenlos.

Die Watchlist der Börsenkurse ist ein einziger Fail.
Die Kurse aktualisieren sich zwischen “nicht ordentlich” und “gar nicht”.
Zumindest in der Übersichtsdarstellung der Watchlist – und das ist in der Regel das, was den User am Meisten interessiert.
Dort muss man den Börsenkurs erst anwählen und sieht erst im Chart den aktuellen Kurs. In der Übersicht wird nur der Kurs des Tages angezeigt, an dem man die Aktie der Watchlist hinzugefügt hat.
Sehr hilfreich. Nicht.

Die App stürzt gerne unverhofft ab.
Geht auch so gar nicht. Die App schmiert einfach beim Nachrichten lesen ab, ohne dass man irgendwas auffälliges angetappt oder gescrollt hat. Offenbar hat das “Update” die App instabil gemacht oder mein iPhone ist Schuld.

So viel also zum Thema Update.
Hoffentlich kommt in naher Zukunft noch eins hinterher … das dann die ganzen Fehler wieder behebt und die App wirklich besser macht.

Nov 01
Attila
gebloggt hat: amazingfufu am 01. November 2010 | | 1 x kommentiert »

<3

Sep 29
Hartz IV Diskussion
gebloggt hat: amazingfufu am 29. September 2010 | | Keine Meinungen »
getagged : ,

Momentan ja wieder total modern:
Die Diskussion über die Hartz IV Sätze.

Die derzeitige Bundesregierung legt aktuell dem Bundestag den Vorschlag vor, die Hartz IV Sätze um 5 Euro monatlich zu erhöhen.
Nun entbrennt natürlich die Diskussion: 5 Euro? Macht das überhaupt Sinn?

Die Opposition wettert selbstverständlich nur, dass sie auf keinen Fall zustimmen wird, weil 5 Euro viel zu wenig sind. Da die Mehrheitsgewichtung im Bundestag eher hessischen Verhältnissen gleicht, kann man sich an einer Hand abzählen, dass das in Blockadepolitik ausarten wird.
Wird der Antrag von der Opposition abgelehnt und überarbeitet, kann es sogar so weit kommen, dass der ganze Mist Vorgang vor irgendwelche Verwaltungsgerichte gezerrt wird.
Heißt: Es wird einfach niemand zu Stuhle kommen, weil alle damit beschäftigt sind, sich gegenseitig ans Bein zu pinkeln, anstatt etwas für das Land zu tun.

Die Frage ist, ob die 5 Euro Erhöhung wirklich der richtige Ansatz sind.
Natürlich: 5 Euro sind 5 Euro. Wenn man es richtig anstellt, kann man für 5 Euro im Supermarkt sogar einige Lebensmittel kaufen. Haben oder nicht haben, oder wie heißt das.
Die Sache ist, dass die 5 Euro dem Einzelnen vermutlich nur wenig weiterhelfen, den Staat kostet die Änderung in der Masse betrachtet dennoch Millionen von Euro. Wie werden die aufgebracht? Ohja, richtig, Steuergelder, fast vergessen.

Gibt es keinen anderen Lösungsansatz, anstatt stumpf die Hartz IV Sätze zu erhöhen?
Wäre es nicht gescheiter Lösungen zu finden, diese Menschen wieder in Arbeit zu bringen?
Jaja, jetzt heißt es gleich wieder “Die sind aber doch alle unverschuldet arbeitslos” und “Die sind bestimmt chronisch krank und können gar nicht arbeiten” oder “Die sind alleinerziehend” und soweiter und sofort. Ich weiß. Es gibt Millionen Gründe, warum diese Menschen ein Recht haben Sozialleistungen vom Staat zu beziehen.
Aber es gibt mit Sicherheit mindestens genauso viele Gründe dafür, warum es funktionieren kann, diesen Leuten wieder Arbeit zu verschaffen.
Die Deutschen sind mit ihrer “Geht nicht” Mentalität ganz vorne dabei, vielleicht sollte man dieses Motto ausbauen auf: “Geht nicht gibt’s nicht”.
Laut der Sendung bei Sandra Maischberger gestern Abend sind 40% der Hartz IV Empfänger Alleinerziehende.
Da stellt sich die Frage: Warum finden Alleinerziehende so schwer in den Beruf zurück? Mit Sicherheit würden die meisten gern wieder arbeiten, finden aber keine Stelle oder erhalten nur Absagen, mit der Begründung, dass man eben keine Mutti mit Kindern will, weil die ja dauernd krank werden und so.
Was wäre, wenn es mehr kostenlose Kindertagesstätten gäbe, wo die Kids untergebracht sind, während Mama zur Arbeit geht?
In der gleichen Sendung saß Sternekoch Christian Rach, der erzählte, dass in Hamburg eine solche Kindertagesstätte vom Staat nicht genehmigt wird, obwohl die umliegenden Unternehmen diese Einrichtung finanziell unterhalten wollen.
Da drängt sich mir schon die Frage auf: Warum?!
Was in anderen Ländern Gang und Gebe ist, wird in Deutschland kategorisch abgelehnt. Wenn man hier seine Kinder zur Kita bringt, weil man arbeiten gehen möchte, heißt es gleich “Rabenmutter”. Wahnsinn. Kann man wirklich nicht beides miteinander vereinbaren? Warum funktionieren solche Modelle in anderen Ländern?

Naja.
Um mal wieder zum Thema zurückzukommen:
Wenn die Hartz IV Sätze angehoben werden, was passiert eigentlich mit den Leuten im Niedriglohnsektor? Die, die sich jede Woche 40 Stunden den Buckel krumm arbeiten und am Ende fast genauso viel haben wie jemand, der “nur” Leistungen bezieht?
Irgendwie kann das doch alles nicht die richtige Lösung sein. Man könnte doch jeden verstehen, der seinen schlecht bezahlten Job hinwirft und sagt “Ich nehme lieber das Geld vom Staat, wenn mich das genauso weit bringt, wie meine Arbeit.”.
Jetzt kommen die ganzen Befürworter von Mindestlöhnen auf den Plan. Ohhai.
Klar, wir könnten den Niedriglohnsektor einfach ausradieren, indem wir gesetzlich einen Mindestlohn vorschreiben und schwupps ist das Problem gelöst!
Richtig? Nein!

Schauen wir uns doch einmal die Länder an, die Mindestlöhne haben. Geht es denen wirklich besser?
Statistiken zufolge hat Deutschland im August 2010 eine Arbeitslosenquote von 7,6%.
Als Vergleich kann man Frankreich und Spanien heranziehen, beides europäische “Nachbarn”, die mit gesetzlichen Mindestlöhnen arbeiten.
Frankreich hat eine Arbeitslosenquote von 10%, Spanien sogar von 20%.
Natürlich liegt das nicht nur an den Mindestlöhnen, aber die tragen ihren Teil zum Ganzen bei, keine Sorge.
Wer die Sendung gestern auf ARD gesehen hat, erinnert sich vielleicht noch an eine Aussage Rachs: Mindestlöhne würden im Bereich der Gastronomie noch weitere Arbeitsplätze zerstören, anstatt zu helfen.
Kann man mal drüber nachdenken.

Es sind viel zu viele Baustellen, als dass man das Problem mit 5 oder 500 Euro im Monat mehr lösen könnte.
Der Schlüssel liegt doch viel mehr in Bildung, Kinderbetreuung und in flexibleren Lösungen, die nicht vom Staat blockiert werden.
Stattdessen erfreuen sich die Politiker aber lieber daran, sich gegenseitig populistische Phrasen um die Ohren zu hauen.
Applaus.

Sep 14
eBay Betrüger
gebloggt hat: amazingfufu am 14. September 2010 | | 3 Meinungen »
Kategorien: Allgemeines
getagged :

Habe vor Kurzem einige Privatauktionen bei eBay getätigt, um mich von Dingen zu trennen, die ich nicht mehr brauche.

Wie das eben so ist, stellen viele Leute zu den Artikeln Fragen, ich habe eingestellt, dass ich per eMail benachrichtigt werde, wenn mir jemand über eBay eine Benachrichtigung schickt.

Gerade vorhin habe ich meinen Posteingang in “Mein eBay” gecheckt, weil ich ohnehin eingeloggt war, um ein paar Bewertungen abzugeben.
Keine neuen Nachrichten.

Unmittelbar danach logge ich auf meinem eMail Account ein und sehe, dass mir jemand angeblich über eBay eine Nachricht gesendet hat.
Ich schaute mir die Mail im eMail Eingang an, darin stand, dass der vermeintliche eBayer Interesse an einem Artikel habe (der bereits verkauft war!) und falls dieser noch zum Verkauf stünde, solle ich mich melden, er würde bei Abholung bar zahlen.

Ein wenig stutzig machte mich, dass ich gerade 1 Minute zuvor noch in eBay eingeloggt war und keine Nachricht erhalten hatte.
Ich loggte nochmal ein und checkte den eBay Posteingang – nichts.

Ich schaute mir die eMail noch einmal an, die sah allerdings genauso aus wie alle anderen eMail Benachrichtigungen von eBay in meinem Posteingang.
Man kann ja direkt in der eMail auf den “Jetzt antworten” Button klicken und wird dann bei einer echten eBay Benachrichtigung zum Login geleitet.
Diesen Link klickte ich jetzt einmal an und stellte fest, dass dann eine solche Adresszeile im Browser erscheint:

    http://grandprogress.com/signinebayisapiidllslogin/?e=meine_email@hotmail.com

Der aufmerksame Beobachter erkennt, dass ein Link, der von einer eBay Benachrichtigung zu eBay führt immer so aussieht:

    http://rover.ebay.com/rover/0/e1……..

Also ein ganz mieser Phishing Versuch.

Beim genaueren Betrachten habe ich noch gesehen, dass als Absender in der Fake eMail steht:
eBay-Mitglied: daywalker2k4
mitglied@ebays.de

Bei einer echten eBay Mail heißt es:
eBay-Mitglied: Name
member@ebay.de

Ich habe in eBay nach dem Mitglied “daywalker2k4″ gesucht, konnte allerdings niemanden unter diesem Namen finden.
Falls ich jemandem unrecht tue, entschuldige ich mich dafür, allerdings sieht das relativ deutlich nach einem Betrugsversuch aus.

Also Freunde, schaut euch eure eBay Mails genau an.

Sep 10
Katy Perry’s größter Fan
gebloggt hat: amazingfufu am 10. September 2010 | | Keine Meinungen »
getagged

Einfach sensationell

« vorherige Posts